Regelbasiert oder KI? Der richtige Ansatz für die visuelle Qualitätskontrolle
In der bildbasierten Qualitätskontrolle ist KI nicht immer die erste Antwort. Für viele industrielle Aufgaben ist ein gut konzipiertes regelbasiertes Bildverarbeitungssystem schneller aufgebaut, einfacher zu betreiben und leichter zu validieren. Wenn die Bauteilgeometrie stabil ist, die Beleuchtung kontrolliert wird und die Fehlerdefinition exakt ist, bleiben klassische Verfahren eine ausgezeichnete Wahl.
In anderen Fällen bringen die Art der Fehler und die natürliche Variation von Oberflächen, Materialien und Positionen regelbasierte Systeme an ihre Grenzen. Hier spielt KI-basierte Bildverarbeitung ihre Stärken aus: Sie lernt Muster statt Schwellenwerte und toleriert die Variation, an der handgeschriebene Regeln scheitern.
In der Praxis sind die stärksten Lösungen oft hybrid: deterministische Regeln dort, wo sie zuverlässig sind, KI-Modelle dort, wo die Variation sie erfordert. Genau über diese Entscheidung – regelbasiert, KI oder hybrid – hat unser CEO in einem praxisnahen Artikel geschrieben, der bei Robot-Service erschienen ist. Keine weitere „KI löst alles“-Geschichte, sondern ein fundierter Blick darauf, was in der Produktion wirklich zählt.
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